NS-Opfer wird geehrt

Georg Zielinski
wurde am 12. Dezember 1916 in Gelsenkirchen geboren. Seine Eltern Bronislaw Zielinski und Antonia Pownska heirateten am 8. Juni 1914 in Gelsenkirchen. Georg „verstarb“ laut Sterbeurkunde der Gemeinde Rommerskirchen am 28. August 1942 um 19.10 Uhr in Anstel auf freiem Felde, am Bruchrandweg. Vor seinem Tode arbeitete er als „polnischer Landarbeiter“ auf dem Zonshof in Eggershoven in der Gemeinde Rommerskirchen.

Gedenktafel für den in Anstel ermordeten poln. Zwangsarbeiter Georg Zielinski

Die Umstände und Hintergründe seines Todes sind im GenWiki dokumentiert.

Die oben gezeigte Gedenktafel wurde dem Geschichtskreis Rommerskirchen von der Firma Schumetall gestiftet. Wir setzen uns für die Anbringung dieser Gedenktafel an das ungesühnte NS-Verbrechen am letzten Wohnort von Georg Zielinski in Eggershoven ein.

Memorial – New York, Nov. 1855

Beim Sichten von Auswandererakten im Rommerskirchener GemeindeArchiv stießen wir auf das „Memorial“ vom November 1855 aus New York

Die darin beschriebenen Zustände und Maßnahmen wurden Auswanderern in der Heimat bekannt gegeben.

Das interessante Informationsblatt zeigt uns heute noch das realistische Bild, das den Ankömmling im New Yorker Hafen erwartete.

Verfasst wurde es von der Emigrations-Commission in New York und den jeweiligen Regierungen in Europa zugestellt.

Totenzettel

Totenzettel, auch Sterbebilder genannt, enthalten Daten, die für Familien- und Heimatforscher wertvolle Hinweise geben können. Sie unterliegen nicht dem Datenschutzgesetz und sind dadurch jederzeit offen verwendbar.
Durch die Angaben von Geburt, Tod und Sterbeort kann das zuständige Standes- oder Kirchenamt angeschrieben werden, um exaktere Daten des Verstorbenen zu erhalten.

Totenzettel

Falls Sie derartige alte Totenzettel besitzen, möchten wir Sie bitten, diese wichtigen Informationen auch anderen Familien- und Heimatforschern zur Verfügung zu stellen.
Wir helfen Ihnen gern, melden Sie sich!

Historische Karten

Tranchotkarten

1803-1813 erfolgte eine topographische Aufnahme der rheinischer Gebiete durch französische Ingenieurgeographen unter Oberst Tranchot und später 1816-1820 durch preußische Offiziere unter Generalmajor Freiherr von Müffling.
1806/07 wurde die Region um Rommerskirchen von dem Ing.-Geograph Chauvet aufgenommen. Siehe das folgende Blatt 60 – Rommerskirchen:

Tranchotkarte von RommerskirchenEine größere Detailgenauigkeit konnte durch die Reproduktion von sechs Teilbereichen erreicht werden; siehe die Links A1 bis C2

A1   (oben links) | A2   (oben rechts)
B1   (mitte links) | B2   (mitte links)
C1  (unten links) | C2   (unten links)

Der nördlich gelegene Ortsteil Ramrath ist auf dieser Karte nicht angezeigt.
Er befindet sich auf  Blatt 51 – Holzheim

______________________________________________________________

Die Evinghovener Schulchronik

Im Gemeindearchiv Rommerskirchen lagert im Bestand Evinghoven die Schulchronik von Evinghoven. Das sin z.T. gebundene Bücher mit Formatvorlagen, eingefügten handschriftliche, losen Blätter und auch maschinengeschriebene Manuskripte sowie Zeitungsausschnitte.

  • Die Schulchronik von Lehrer Josef Dohmen (1885-1891)
  • Die Schulchronik von Lehrer Labbé (1891-1897)
  • Die Schulchronik von Lehrer Joseph Palms (1897-1900)
  • Die Schulchronik von Lehrer Max Kreuzberg (1903-1933)
  • Die Schulchronik, Band 2 von Lehrer Max Kreuzberg
Die Chronik wurde vom Geschichtskreis Rommerskirchen digitalisiert und liegt als Kopie im Internet vor.

Bericht der NGZ vom 1.Nov. 2011

In einem Zeitungsbericht der NGZ schildert der ehemalige Ortsvorsteher Heinz Heyer wie er den sicherlich umstrittenen Dorfschullehrer Max Kreuzberg selbst erlebte.

Unterstützung aus der Eifel

 

 

Ulrike Nilgen aus der Eifel hilft beim Erstellen von Namenregistern der Sterbe-Urkunden des alten Standesamtes Evinghoven. Damit werden die im GenWiki abgelegten Digitalisate der Sterberegister schon etwas aussagekräftiger. Zur Zeit sind neun Register von 1815 bis 1823 fertig gestellt.

Als Beispiel sei hier das Evinghovener Sterberegister von 1823 angezeigt.