Standesamt Evinghoven, Sterberegister 1800-1974

Pünktlich zum Jahreswechsel hat der Geschichtskreis eine alphabetische Liste mit den Namen, der im Bereich der alten Mairie und des Standesamtes Evinghoven zusammengestellt.
Die Liste ist ein Ergebnis, der Digitalisierung und Transkribtion der Standesamtsregister, die heute im Archiv des Rhein-Kreises Neuss gelagert sind.

Mev-s1800-oekoven-nr1Hier die Liste mit den über 7.400 Sterbefällen!

Der Vortrag am 24. Nov. 2013

Zu dem Vortrag von Herrn Dr. Schmitz kamen viele Besucher aus Nah und Fern, von Grevenbroich bis Köln, die sich für das Thema der alten Gemeinden im Kirchspiel Oekoven interessierten. Die Zeitreise ging von den Anfängen der Region des Gillbachlandes weiter zu den Dörfern von Oekoven, Malsdorf, Deelen, Ückinghoven bis Evinghoven. Dabei blieben die alten Höfe vom Damianshof, Genshof, Flockenhof, Frohnoverhof bis nach Ikoven, dem Henshof und Antoniterhof nicht ungenannt.

Vortrag Dr. Schmitz, Oekoven, 23.11.2013

Die folgenden Bilder zeigen das aufmerksame Publikum

Von Amts wegen

Eine bisher selten benutzte Quelle zur Geschichts- und Familienforschung bilden die (Preußischen) Amtsblätter der Bezirksregierungen. Häufig liegen diese als Jahrbücher zusammengefügten Blätter in den Kreisarchiven und größeren Stadtarchiven.

Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1831

Als Beispiel sei hier ein Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf aus dem Jahre 1831 genannt, das wir im Gemeindearchiv Rommerskirchen vorfanden. Die am Ende des jeweiligen Jahres aufgeführten Sach- und Namenregister ermöglichen eine gezielte Suche in den Blättern.

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Reinerus Splinter

Reinerus Splinter, Sohn der Eheleute Christian Splinter und Anna Felten, wurde am
27. März 1749 auf dem Emundshof (Antoniterhof) in Evinghoven geboren. Er wirkte als Kanonikus des ehemaligen Margarethen-Stiftes und emerierter Oekonom des Erzbischöflichen Seminars zu Köln.

1831 verstarb er am 24. Juli im erzbischöflichen Seminar im Alter von 83 Jahren an schleuniger Entkräftung.
„Ein Mann von Kraft und Tüchtigkeit,“ sagt der Totenzettel,
„und von unverbrüchlicher Amtstreue. Die Geradheit und Biederkeit seines Charakters, welche er mit schnellem Blicke, seltener Verschwiegenheit und einer unbestechlichen Gerechtigkeitsliebe in sich vereinigte, erwarben ihm großes Zutrauen in Führung wichtiger Geschäfte. In schwierigen Zeiten rettete er mit seiner thatkräftigen und furchtlosen Entschiedenheit dem Seminar, was unrettbar verloren schien. Dadurch und durch eine beinahe 40jährige Verwaltung der Seminar-Fonds und sorgfältige Oekonomie-Führung hat Splinter sich ein unvergeßliches Denkmal gestiftet und noch zuletzt seinen Eifer für die Wohlfahrt des Seminars durch testamentarische Verfügungen bekundet.“

Auf dem Antoniterhof in Evinghoven befindet sich ein altes Gebetbuch von ihm.
Das Buch ist in lateinischer und französischer Sprache handschriftlich niedergeschrieben.

Auszug, Seite 195 – 208 (lateinisch)

Auszug, Seite 258 -270 (französisch)

 

 

 

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Leben am Gillbach

Aus Anlaß zur 1000-Jahr-Feier des Dorfes Butzheim gab die Gemeinde Rommerskirchen im Jahr 1987 das von Dr. Josef Schmitz verfasste Buch Leben am Gillbach, Nettesheim-Butzheim 1800-1974 heraus.

Leben am Gillbach, Nettesheim-Butzheim

Da eine weitere Auflage nicht angedacht ist, hat der Geschichtskreis Rommerskirchen dieses Buch mit Zustimmung des Autors und Herausgebers digitalisiert und auf einer CD im PDF-Format zusammengestellt.

Das Inhaltsverzeichnis zum Buch